Eine Führung in der Teufelshöhle Pottenstein

In der Fränkischen Schweiz bei Nürnberg in Deutschland liegt eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Die Teufelshöhle in der Nähe von Pottenstein, die geschätzte 100 Mio. Jahre alt ist und ab 1922 erschlossen wurde.
Sie trägt ihren Namen von der gewaltigen Eingangsöffnung, die die Höhle über Jahrtausende verschloss, aber von den Menschen in der Umgebung respektvoll mit dem Namen „Großes Teufelsloch“ benannt wurde. Auch ist die Sage um einen Teufelspakt des Raubritters Udo von Wichsenstein an diesem Ort überliefert.

Wieder einmal hat der Mensch hier die Ehrfurcht vor den Naturgewalten mit dem Namen des Teufels getauft (siehe Tagebuch vom 31. Juli 2015). Jahrhunderte bevor ein gewisser Anton Szandor LaVey glaubte, eine kongeniale Naturreligion „Satanismus“ erfunden zu haben.

Die Führungen in der Teufelshöhle Pottenstein liefern neben geologischen Informationen interessante historische Details wie, dass die Höhle in der Eiszeit von Höhlenbären als Friedhof zum Sterben aufgesucht wurde. Ein kulturbezogenes Verhalten, das im allgemeinen Tieren nicht zugetraut wird. In der Neuzeit wird die Höhle vom Menschen neben dem Tourismus auch als Therapiestation für Atemwegserkrankungen genutzt.

Höhlenbär TeufelshöhleSkellet eines Höhlenbären in der Teufelshöhle

Das Beeindruckendste an einer Führung in der Teufelshöhle ist aber die Ästhetisierung der größten freigelegten Räume mittels Einspielen von klassischer Musik zum Aufleuchten der Tropfsteinformationen in unterschiedlichen glanzvollen Farbtönen.

Infos zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten können der Website zur Teufelshöhle entnommen werden.

Links:
Teufelshöhle Pottenstein
http://www.teufelshoehle.de

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