Die Felsengroteske Satansbrocken in Dahn

Das Dahner Felsenland im Pfälzerwald (im Umkreis der Stadt Dahn in Deutschland) ist geprägt von seinen Felsformationen aus Buntsandstein.
Neben dem sagenumwobenen Teufelstisch in Hinterweidenthal existiert eine weitere größere Gesteinsformation mit einer teuflischen Namensüberlieferung: Die sogenannte Felsengroteske „Satansbrocken“.
Hier liegt vor allem über der zugehörigen Wanderroute (Abschnitt vom „Felsenland Sagenweg“) eine dunklere Ausstrahlung.
Nicht weit hinter der Eisenbahnhaltestelle Moosbachtal (Nähe Campingplatz Neudahner Weiher) beginnt auf der rechten Seite der Bahnschienen ein Fußweg nach oben in den Wald mit der Beschilderung „Burg-Neudahn durchs Felsentor“.

Dahner FelsentorDas Felsentor vor der Burg Neudahn

Wo sich sonst in der Fantasy-Literatur „ein Tor“ zu einer anderen Welt befindet, hat an dieser Stelle im Pfälzerwald Naturgewalt eine Felsformation mit einer Durchgangsöffnung geschaffen.
Es kreuzt anschließend ein breit angelegter Forstweg, doch zur Burgruine muss man einen schmalen Pfad steil aufwärts nehmen. Die Felsenburg aus dem 13. Jahrhundert taucht abrupt mit einer Lichtung im Wald auf.
Die markanten Burgtürme mit den Geschützöffnungen sind nachträglich im
16. Jahrhundert erbaut worden. Im verwinkelten Innenbereich führen sie über mehrere Stockwerke zu verborgenen Räumlichkeiten mit zum Teil aufwendiger Gestaltung.

Maulscharte Burgruine NeudahnGeschützöffnung an der Burg Neudahn
(„Maulscharte“ in Form einer dämonischen Fratze)

Außerhalb der Burg befinden sich ausführliche Wegweisschilder. Zum Satansbrocken führt die Wanderroute von der Lichtung wieder in den Wald hinein. Nach 500 Meter erhebt sich die als „Felsengroteske“ bezeichnete massive Gesteinsformation in direkter Nachbarschaft zu dem weitaus kleineren „Hexenpilz“.

SatansbrockenDer Satansbrocken im Dahner Felsenland

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